Ein Kind aus einer gebrochenen Familie
In meiner Kindheit erinnerte ich mich kaum an meinen Vater. Meine Mutter ließ sich von ihm scheiden, als ich noch nicht mal ein Jahre alt war. Da mein Vater noch eine Beziehung zu einer Frau hatte, die von ihm schwanger war. Er wollte, dass wir zu dritt zusammen leben. Aber meine Mutter wollte das nicht. Sie entschied sich ihn zu verlassen und ohne Hilfe von meinem Vater bin ich aufgewachsen. Wir waren zehn Jahre lang zu zweit. Als ich sechs Jahre alt war, kam ich in ein Internat. Aufgrund des Verkehrsstaus in Bangkok und ihrer anstrengenden Arbeit konnte sie mich nicht jeden Tag abholen. Sie arbeitete bis spät Abends, um die hohen Schulgebühren bezahlen zu können. Sie sagte immer: „Meine Tochter ist die Beste.” Sie bestärkte mich häufig: „Denk nur an dein Studium. Lass die Leute reden, du brauchst dich nicht dafür zu interessieren.“ Jedes Jahr am Vatertag war es der schlimmste Tag meiner Kindheit. Alle Schülerinnen müssen Bilder malen und Begrüßungskarten für ...